Wie Israel versuchen könnte, die arabischen Staaten in den Iran-Krieg zu ziehen

Von Thomas Röper – 12. März 2026 08:00 Uhr

Der Iran-Krieg läuft nicht gut für die USA und Israel, weshalb Israel zu einer radikalen Lösung greifen könnte, um die arabischen Staaten auf seine Seite und gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Der Schlüssel wäre eine False-Flag-Operation [wie z. B. die Sprengung der al-Aqsa-Moschee].

Der Iran-Krieg läuft für Israel und die USA ganz und gar nicht nach Plan, auch wenn US-Präsident Trump trotzig verkündet, der Krieg liege sogar „vor dem Zeitplan“. Der Versuch der Angreifer, den Iran durch das Ausschalten seiner militärischen und politischen Führung zu „enthaupten“ und dann – nach dem Beispiel von Venezuela – dort eine den USA freundlicher gesonnene Regierung zu installieren, ist zumindest bisher gescheitert.

Die Verluste der USA sind ganz sicher höher als die offiziellen Angaben, wie alleine schon die Tatsache zeigt, dass das US-Krankenhaus in Landstuhl, das einzige Krankenhaus zur Behandlung von schwer verletzten US-Soldaten außerhalb der USA, alle zivilen Patienten an andere Krankenhäuser verwiesen hat, weil man offenbar mit einem starken Zustrom schwer verletzter US-Soldaten aus dem Golf rechnet.

Hinzu kommen die wirtschaftlichen und politischen Probleme, die die USA zu bekommen drohen (siehe hier und hier) und der Mangel an Luftabwehrraketen, weil die USA die iranische Gegenwehr offensichtlich unterschätzt haben. Und dass die US-Streitkräfte außerdem Probleme mit der Abwehr der iranischen Drohnen haben und daher ukrainische Spezialisten an den Golf geschickt werden sollen, kommt auch noch hinzu.

Interessant ist auch, dass vieles darauf hindeutet, dass es zwischen den Regierungen Israels und der USA handfeste Meinungsverschiedenheiten zu geben scheint. Nachdem bei einem Angriff ein großes Öllager in Teheran getroffen wurde, haben die USA von Israel gefordert, die iranische Ölindustrie nicht anzugreifen. Der Grund liegt auf der Hand: Die USA wollen das iranische Öl unter ihre Kontrolle bekommen, aber dazu nicht erst die iranische Ölindustrie neu aufbauen müssen.

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