Venezuela und der US-Imperialismus

Von Alexandra Nollok – 4. Januar 2026

Mit ihrem Krieg gegen Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro eskalieren die USA ihren Machtkampf um globale Vorherrschaft weiter. Das war abzusehen und ist Ausdruck sich zuspitzender imperialistischer Konkurrenz. Die EU ist dabei keineswegs nur Zuschauer.

Mit ihren brutalen Angriffen auf Venezuela und der Verschleppung von Präsident Nicolás Maduro haben die USA ihre imperialistische Aggression nun – wie erwartet – weiter eskaliert. Unter wachsender Erklärungsnot rätselten anschließend deutsche Leitmedien darüber, welche Rechtsgrundlagen US-Präsident Donald Trump wohl später vortragen werde. Man könnte fast darüber lachen.

Denn der westliche „Werte-Kanon“ zieht nicht mehr, es ist längst unübersehbar: Es geht den USA nicht um ein „böses sozialistisches Regime“, sondern um billigen Zugriff auf Öl, Gas, Seltene Erden und andere Ressourcen Venezuelas. Die USA eskalieren ihre imperialistische Standortpolitik zunehmend kriegerisch auf einem Weltmarkt, der mit China, Russland, einigen arabischen und anderen Staaten mächtige Konkurrenz hervorgebracht hat und sich gerade neu sortiert.

[Hier weiterlesen]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.