Trumps Drohungen mit Vernichtung des Iran und der Zusammenbruch der amerikanischen Demokratie

Von Andre Damon – 7. April 2026

Am Sonntag veröffentlichte US-Präsident Donald Trump auf Truth Social einen mit Schimpfwörtern gespickten Wutausbruch, in dem er schwor, die zivile Infrastruktur des Iran zu zerstören und dabei eine Reihe von Kriegsverbrechen zu begehen.

„Dienstag wird im Iran Tag des Kraftwerks und Tag der Brücken in einem sein. Sowas gab es noch nie!!! Öffnet die verf**** Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – WARTET NUR AB! Gelobt sei Allah.“

Einen Tag zuvor schrieb Trump: „Die Zeit läuft ab – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbrechen wird. Ehre sei GOTT!“ Am Sonntagmorgen erklärte er gegenüber Fox News: „Wenn sie nicht schnell einen Deal machen, ziehe ich Betracht, alles in die Luft zu jagen und das Öl zu übernehmen.“

Mit seiner Beschwörung Allahs – die muslimische Bezeichnung für Gott – in einer Erklärung am Ostersonntag, in der er gleichzeitig damit droht, die Bevölkerung eines überwiegend muslimischen Landes in die „Hölle“ zu schicken, stellt Trump seine christlich-faschistische Gesinnung offen zur Schau und verleiht dem Krieg den Anstrich eines Kreuzzugs.

Der Präsident der Vereinigten Staaten droht damit, das Stromnetz und die Brücken des Iran in Schutt und Asche zu legen und damit die Lebensgrundlage für 90 Millionen Menschen zu zerstören. Das sind Äußerungen vollkommener Kriminalität vor dem Hintergrund eines illegalen Angriffskrieges.

Trumps Handeln verlässt vollkommen den Rahmen des Völkerrechts, demokratischer Gepflogenheiten und grundlegender Rechtsstaatlichkeit. Seine Äußerungen und Taten bezeugen den kompletten Zusammenbruch der amerikanischen Demokratie unter dem Druck, der aus der extremen Ungleichheit, endlosen Kriegen und einer sich zuspitzenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise herrührt.

Die überwältigende Mehrheit der Amerikaner ist angewidert von Trumps illegalem Krieg gegen das iranische Volk und lehnt ihn ab. Trumps selbst betrachten sie zu Recht als Verbrecher und als Gangster.

Doch dies wirft die Frage auf: Wie ist es möglich, dass sich dieses verbrecherische Regime angesichts überwältigender Opposition in der Bevölkerung – nachdem am 28. März Millionen gegen die Regierung demonstriert haben – an der Macht hält?

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