Trump stoppt 10 Milliarden an Hilfsgeldern für Arbeiterfamilien und weitet Razzien gegen Einwanderer aus

Von Jacob Crosse – 7. Januar 2025

Die Trump-Regierung hat angekündigt, mehr als zehn Milliarden Dollar an Bundeshilfen für einkommensschwache Familien zurückzuhalten. Betroffen davon sind die fünf von Demokraten regierten Bundesstaaten Kalifornien, Minnesota, Illinois, Colorado und New York. Die New York Post berichtete am Montag als erste Zeitung über dieses umfassende Einfrieren von Geldern. Am Dienstag wurde die Meldung von mehreren anderen Medien bestätigt. Betroffen sind wichtige soziale Hilfsprogramme, die Arbeiterfamilien Nahrungsmittel, Unterkunft, Kinderbetreuung und eine Grundsicherung zur Verfügung stellen.

Von den eingefrorenen Mitteln waren etwa sieben Milliarden Dollar für das Programm Temporary Assistance for Needy Families (TANF) vorgesehen, eine wichtige Unterstützung bei Lebensmitteln, Unterkunft, Heizung und Kinderbetreuung für arme Arbeiterfamilien. In einigen Bundesstaaten bietet das TANF auch Berufsausbildung und in begrenztem Maß Zugang zu Hochschulbildung an.

Im Jahr 2023 erhielten schätzungsweise eine Million Familien Unterstützung durch das TANF. Das Center on Budget and Policy Priorities berichtete im Oktober 2025, dass nur 21 Prozent aller in Armut lebenden Familien mit Kindern landesweit in diesem Jahr vom TANF mit Bargeld unterstützt wurden. Das verdeutlicht den bereits desolaten Zustand des Programms vor Trumps jüngsten Kürzungen.

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