Ob das funktioniert? Die „New York Times“ berichtet über die Pläne der Europäer, gegen Trump zu bestehen

Von Jeanna Smialek, Lara Jakes, Steven Erlanger und Jim Tankersley

(Übersetzung Thomas Röper) – 1. Februar 2026

Spätestens seit dem Grönland-Streit und der Woche von Davos ist den Europäern klar, dass die USA nicht mehr ihr Verbündeter sind, und sie ringen um eine neue Strategie gegen Trump. Die New York Times hat nun über die Ideen der Europäer berichtet, wie sie gegen Trump bestehen können. Da sich der Artikel […] selbst erklärt, komme ich direkt zur Übersetzung und überlasse es Ihnen, liebe Leser, darüber nachzudenken, ob die darin genannten Ideen der Europäer, wie sie gegen Trump bestehen wollen, Aussicht auf Erfolg haben. […]

Bei cremigem Hühnchen versuchen Europas Staats- und Regierungschefs, die Abhängigkeit von Trump zu verringern

Seit Präsident Trumps Drohungen bezüglich Grönland haben die Staats- und Regierungschefs des Kontinents die rapide Verschlechterung der Beziehungen zu den USA in Strategiepapieren und bei einem Abendessen diskutiert.

Nachdem Präsident Trump die Welt letzte Woche mit seinen Drohungen gegen Europa und mit wirtschaftlichem Schmerzen schockiert, seine Politiker gedemütigt und ihre Werte scharf kritisiert hatte, befassten sich die Staats- und Regierungschefs des Kontinents am nächsten Tag bei einem Krisenessen in Brüssel mit den Folgen.

Die Speisen waren ansprechend und traditionell – Hühnerbrust, ein klassisches französisches Gericht, mit Vanille-Pastinaken –, doch die Frage, die im Raum stand, war brisant und brandaktuell. Wie soll Europa mit der rapiden Verschlechterung seiner Beziehungen zu den USA umgehen, die sich zuletzt in Trumps obsessiver Grönland-Politik manifestiert hat?

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, eine ideologische Verbündete Trumps in vielen Fragen, forderte bei dem Treffen einen fortgesetzten Dialog mit dem Präsidenten. Bundeskanzler Friedrich Merz drängte auf sofortige Maßnahmen zur Reduzierung von Regulierungen der Wirtschaft in ganz Europa, um das Wachstum anzukurbeln und die Abhängigkeit von der amerikanischen Wirtschaft zu verringern. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, Europa müsse, um sich Trumps Respekt zu verdienen, die Bereitschaft zeigen, gegen seinen Drohungen zurückzuschlagen.

Die Beratungen dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Dabei entstand eine Art Strategieplan für den Umgang mit einer Trump-Administration, die voraussichtlich weiterhin unberechenbar bleiben wird, so drei Beamte, die über das Treffen und die öffentlichen Äußerungen der Staats- und Regierungschefs informiert waren. Der Plan der Staats- und Regierungschefs sieht vor, bei künftigen Provokationen Trumps Ruhe zu bewahren, mit Gegenzöllen zu drohen und, so die Beamten, hinter den Kulissen daran zu arbeiten, Europa militärisch und wirtschaftlich weniger abhängig von seinem zunehmend unzuverlässigen Verbündeten zu machen. Die Beamten baten um Anonymität, um über die politisch heiklen Diskussionen sprechen zu können.

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