Von Thomas Röper – 5. Januar 2026
Nach dem Angriff auf Venezuela hat Präsident Trump offen erklärt, was seine Ziele sind. Er will den politischen Kurs Venezuelas bestimmen und das Öl des Landes an US-Konzerne übergeben, wobei er durchaus geschickt vorgeht.
Während deutsche Medien immer behauptet haben, den USA gehe es in Venezuela um Menschenrechte und Demokratie (oder gar um den Kampf gegen den Drogenschmuggel), war aller Welt klar, dass es den USA erstens um die Kontrolle über ihren „Hinterhof“ geht, wie Trump in seiner Nationalen Sicherheitsstrategie ja auch offen angekündigt hat, indem er sich auf die Monroe-Doktrin berufen hat, und dass es den USA um die venezolanischen Ölreserven geht.
So sagte Trump schon am 3. Januar, also direkt nach dem US-Angriff, er werde mehr venezolanisches Öl an die Länder der Welt verkaufen, als Venezuela bisher verkauft hat. Und in der Nacht auf Montag sagte er:
„Sie produzieren sehr wenig Öl. Wir werden dafür sorgen, dass die großen Ölkonzerne kommen, die werden die Infrastruktur sanieren und investieren.“
Trump will das venezolanische Öl an die US-Konzerne übergeben, die zu seinen wichtigsten Unterstützern gehören. Die werden es ihm bei den anstehenden Zwischenwahlen sicher mit sehr großzügigen Spenden danken, mit denen Trump wiederum die Kandidaten für das US-Parlament unterstützen wird, die ihm treu ergeben sind.