DER REICHSTAGSBRAND von 1933

Wen will die Alleintäterthese schützen? Wem nützt sie bis heute: Cui bono?

Von Heidewig Feuerherdt ‒ 5. März 2026

Bei den Reichstagswahlen am 5. März 1933 verpasste die NSDAP deutlich die absolute Mehrheit. Zusammen mit ihrem deutschnationalen Koalitionspartner konnte sie dennoch die Regierung stellen. Hitler, der am 30. Januar auf Drängen einer rechtsnationalen Kamarilla von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde erneut Regierungschef. Obwohl die Erfolgsaussichten der NSDAP, die bei vorangegangen Wahlen deutliche Einbußen hatte hinnehmen müssen, denkbar schlecht waren, bestand eine der ersten Amtshandlungen Hitlers als Reichskanzler, die Reichstagswahlen auf den 5. März vorzuziehen. Da brannte am Abend des 27. Februar 1933 das Reichstagsgebäude in Berlin – und alles änderte sich. (ab)

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