Von Patrick Lawrence – 31. Juli 2026
Trainieren die US-amerikanischen ICE-Beamten den Umgang mit ihren Opfern gemeinsam mit israelischen Sicherheitsbeamten? Patrick Lawrence […] macht auf diesen Punkt aufmerksam. – In seinem Originaltext braucht er statt der offiziellen Abkürzung IDF „Israeli Defence Force“ für die israelische Armee oft die Abkürzung IOF für „Israeli Occupation Force“, also Israelische Besetzungsarmee. Da dieser IDF-kritische Begriff im deutschen Sprachbereich nicht üblich ist, haben wir ihn in der Übersetzung weggelassen. Den Link zum Originaltext in US-englischer Sprache findet man am Schluss des Textes. (cm)
Es gibt ein Video, das am 25. Mai 2020 aufgenommen wurde und sich mittlerweile in das Gedächtnis der meisten Amerikaner eingebrannt hat. Es zeigt Derek Chauvin, einen Polizeibeamten aus Minneapolis, wie er auf dem Nacken von George Floyd kniet, einem schwarzen Einwohner, der im Verdacht stand, einen gefälschten 20-Dollar-Schein in Umlauf gebracht zu haben, während dieser, Floyd, nach Luft ringt und ruft: „Ich kann nicht atmen, ich kann nicht atmen!“ Floyd starb nach 10 Minuten unter Chauvins Knie an Erstickung. Chauvin, der derzeit eine lange Haftstrafe verbüßt, war zum Zeitpunkt der Tötung von Floyd bereits Gegenstand von 18 Beschwerden wegen strafbaren Fehlverhaltens im Dienst gewesen.

aus Israel stammt? Das Bild stammt von einem Krav Maga Trainingskurs.
Es gibt noch eine weitere Sache, an die sich viele Amerikaner im Zusammenhang mit George Floyds Schicksal erinnern. Jahre vor seiner Ermordung absolvierte die Polizei von Minneapolis ein „Wahrnehmungskontroll“-Training bei den israelischen Sicherheitskräften. Es gibt zwar keine eindeutigen Beweise dafür, dass Derek Chauvin die Technik des Knie-auf-den-Nacken-Drucks vom zionistischen Regime gelernt hat, doch sie ist eine gängige Praxis der israelischen Besatzungstruppen und der israelischen Polizei bei ihren Übergriffen auf die palästinensische Bevölkerung.
Am Freitag, 24. Juli, begann ein New Yorker Gericht mit der Wahl einer Jury für den Prozess gegen Omar Habib, einen Polizisten aus der Bronx, dem vorgeworfen wird, dieselbe Technik – die in New York mittlerweile verboten ist – angewendet zu haben, um einen Anwohner zu bändigen, der vor drei Jahren in betrunkenem Zustand vor einem Festsaal in eine Straßenschlägerei geraten war. So ahmen Polizeibehörden überall in den USA die Praktiken des berüchtigt brutalen israelischen Sicherheitsapparats nach.
Amerikanische Polizeibehörden werden seit vielen Jahren „militarisiert“. Es ist seit langem gängige Praxis, sie mit überschüssiger militärischer Ausrüstung – Artillerie, Sprengstoff für den Kampfeinsatz, Mannschaftstransporter usw. – auszustatten, sodass Polizeieinheiten mehr oder weniger nicht mehr von Armeeeinheiten zu unterscheiden sind. Und es ist seit langem bekannt, dass hochrangige Strafverfolgungsbeamte, Bundesagenten und Polizeichefs in Israel unter der Aufsicht der israelischen Streitkräfte und der israelischen Polizei ausgebildet wurden. Sicherheits- und Überwachungstechnologien, in denen das zionistische Regime sich auszeichnet, werden in amerikanischen Städten und Gemeinden häufig eingesetzt.
Anmerkung: Was die amerikanische Polizei von den Israelis lernt und welche Technologien sie aus Israels Hochtechnologiesektor bezieht, sind Techniken, Vorgehensweisen und Ausrüstung, die das zionistische Regime gegen die Palästinenser im Gaza-Streifen und im Westjordanland einsetzt. Das Ziel ist in beiden Fällen eine totale Kontrolle ohne Rückgriff auf das Gesetz oder irgendetwas, das einem ordentlichen Verfahren ähnelt. Es ist lediglich eine Frage des Ausmaßes.