Von Florian Rötzer – 15. Juni 2026

Kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Amt als oberste Geheimdienstchefin (Director of National Intelligence – DNI) hat Tulsi Gabbard noch Dokumente über 120 von amerikanischen Steuergeldern seit langem unterstützte Biolabs auf der ganzen Welt veröffentlicht. Es geht aber vor allem um diejenigen in der Ukraine. Die Öffentlichkeit seien diese Informationen absichtlich vorenthalten worden: „Die Informationen über die Existenz, die Geschichte, die Standorte und die Finanzierung dieser von den USA finanzierten Biolabore wurden von mächtigen Menschen bewusst verschleiert, indem fälschlicherweise behauptet wurde, sie existierten nicht, und jeder, der etwas anderes behauptete, wurde als ausländischer Agent und Verräter Amerikas beschuldigt.“
Das ist harter Tobak und könnte direkt aus Moskau stammen. Die paar Dokumente, teils noch geschwärzt, die Gabbard „nach monatelanger Suche“ veröffentlichte, sind allerdings dürftig. [Das ändert nichts an ihrer Existenz, zumal es inzwischen zahlreiche Beweise für die langjährigen Forschungen und Experimente des Pentagon mit Biowaffen in der ganzen Welt gibt – siehe etwa hier; die GG-Red.]
Die Biolabore des Pentagon weltweit, aber vor allem in der Ukraine, die mit gefährlichen Erregern hantieren sollen, um sie möglicherweise zu Biowaffen zu machen, wurden von China und Russland während der Covid-19-Pandemie und vor allem nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine zum Thema auch vor die Vereinten Nationen gebracht. Sie seien, so Valentina Matviyenko, die Sprecherin des Föderationsrats, im April 2023 nach Veröffentlichung des Berichts der Parlamentarischen Kommission über die Untersuchung der Biologischen Labors der USA in der Ukraine, „exklusiv militärisch und keineswegs für eine friedliche medizinische Forschung“. Ukraine, so der Bericht, sei zu einem Testgebiet für Biowaffen geworden, es sei an ethnischen Waffen geforscht und mit gefährlichen Fledermaus- und Vogelviren, aber auch Milzbrand und Tularämie (Hasenpest) geforscht worden. Putin sprach von einem „Netzwerk von westlichen Biowaffenlaboren“. Über die Jahre hielt man an der Bedrohung durch die Biolabore fest.