Was wir aus dem Drohnenvorfall in Rumänien über die Kriegsbeteiligung der EU lernen

Von Thomas Röper – 30. Mai 2026

Am Freitag ist eine Drohne in Rumänien abgestürzt und der Westen behauptet, es sei eine russische Drohne gewesen. Die Reaktionen aus der EU bestätigen meine These, dass die EU längst Kriegspartei im Krieg gegen Russland ist, ein weiteres Mal.

Am Freitag hat eine in Rumänien abgestürzte Drohne Schlagzeilen gemacht. Rumänien behauptet, es sei eine russische Drohne und reagiert heftig. Aus der EU gibt es Unterstützung für Rumänien und deutliche Kritik an Russland.

Warum ist dieser Vorfall für mich eine weitere Bestätigung dafür, dass die EU längst Kriegspartei gegen Russland ist? Um das zu erklären, müssen wir uns anschauen, was passiert ist, danach wird es verständlich.

Der Vorfall

Am Freitagmorgen ist eine Drohne in ein Haus in der ostrumänischen Stadt Galați, unweit der Grenze zur Ukraine und zu Moldawien, eingeschlagen. Die Drohne ist auf das Dach eines Wohnblocks gestürzt, woraufhin ein Brand ausgebrochen ist. Zwei Menschen wurden leicht verletzt und rund 70 Bewohner mussten das Gebäude während der Löscharbeiten verlassen.

In der Mitteilung des rumänischen Verteidigungsministeriums zu dem Vorfall heißt es einleitend, „in der Nacht vom 28. auf den 29. Mai hat die Russische Föderation die Drohnenangriffe auf zivile und infrastrukturelle Ziele in der Ukraine in der Nähe der Flussgrenze zu Rumänien wieder aufgenommen“, danach wurde zum Vorfall selbst mitgeteilt, die Drohne sei „von Radaranlagen bis in den südlichen Teil der Stadt Galați verfolgt“ worden. Sie wurde also frühzeitig gesehen, aber nicht abgeschossen

Das rumänische Außenministerium erklärte, der Vorfall stelle „eine schwerwiegende und unverantwortliche Eskalation seitens der Russischen Föderation dar“. Bukarest habe NATO-Generalsekretär Rutte informiert und „Maßnahmen zur Beschleunigung der Übergabe von Drohnenabwehrkapazitäten an Rumänien gefordert“.

Alle Berichte behaupten, es sei eine russische Drohne gewesen, allerdings wurden keine Beweise oder Fotos der Trümmer der Drohne vorgelegt, die das bestätigen könnten.

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