Von Andre Damon – 6. April 2026
Am 3. April schoss die iranische Luftabwehr über dem Westen des Iran ein Kampfflugzeug des Typs F-15E Strike Eagle ab. Es war der erste Abschuss eines US-Flugzeugs durch Iran seit Kriegsbeginn. Daraufhin leiteten US-Spezialeinheiten eine Aktion zur Rettung der Piloten innerhalb Irans ein. Axios berichtete, US-Spezialeinheiten hätten „ein Mitglied der Besatzung gefunden und auf iranischem Staatsgebiet lebend gerettet“.
Der zweite Pilot wurde Berichten zufolge ebenfalls schwer verletzt gerettet. Dabei wurden laut iranischen Angaben zwei Black-Hawk-Hubschrauber des US-Militärs und ein C-130-Militärtransportflugzeug zerstört.
Zeitgleich mit der Rettungsaktion trafen etwa 7.500 US-Marines von drei Marine-Expeditionseinheiten und eine Kampfbrigade der 82. Luftlandedivision (Sofortige Eingreiftruppe) im Persischen Golf ein oder sind auf dem Weg dorthin. Sie verstärken die über 50.000 US-Soldaten, die bereits in der Region stationiert sind. Dieser Aufmarsch deutet auf eine Bodenoffensive hin.
Nach dem Abschuss des Flugzeugs schrieb Präsident Donald Tump auf Truth Social: „Mit etwa mehr Zeit können wir problemlos DIE STRASSE VON HORMUS ÖFFNEN, UNS DAS ÖL HOLEN UND EIN VERMÖGEN MACHEN.“ Die Beschlagnahme des iranischen Öls würde eine Bodenoffensive und die Besetzung des Landes erfordern.
Am gleichen Tag wurde bei einem weiteren Zwischenfall eine A-10 Thunderbolt abgeschossen. Der Pilot konnte per Schleudersitz über kuwaitischem Luftraum aussteigen und wurde gerettet. Zwei HH-60G-Rettungshubschrauber, die die Besatzung der F15E bergen sollten, wurden ebenfalls von iranischem Feuer getroffen, wobei US-Soldaten an Bord verletzt wurden. Insgesamt wurden vier amerikanische Flugzeuge an einem einzigen Tag getroffen – die schwersten Verluste in dem seit fünf Wochen andauernden Krieg.