Die transatlantischen Angriffe auf Ungarn erreichen ihren Höhepunkt

Von Petr Drulak – 28. März 2026

Ungarns Außenminister Peter Szijjarto und Russlands Außenminister Sergei Lavrov sollen sogar während wichtiger internationaler Sitzungen miteinander telefoniert haben ..

Am 12. April finden in Ungarn Wahlen statt. Dabei wird entschieden, wer Ungarns künftiger Ministerpräsident wird, ob der bisherige Viktor Orbán oder der Gegenkandidat Péter Magyar. Der tschechische Spezialist für internationale Beziehungen Petr Drulák wirft einen Blick darauf, wie die westliche Presse versucht, auf diese Wahlen Einfluss zu nehmen. (cm)

Bei den Wahlen in Ungarn steht viel auf dem Spiel. Niemand im atlantischen Raum war in den letzten fünfzehn Jahren in der Lage, dem Druck der transatlantischen Strukturen so entschlossen die Stirn zu bieten wie der ungarische Ministerpräsident Orbán. Als die Europäische Kommission gemeinsam mit Deutschland angesichts der Massenmigration im Jahr 2015 eine Politik der offenen Grenzen durchsetzte, errichtete Ungarn an seinen Grenzen einen Zaun. Als die Biden-Regierung 2022 den russischen Angriff auf die Ukraine provozierte, stellte sich Ungarn gegen pauschale Wirtschaftssanktionen und weigerte sich, die politischen Beziehungen zu Russland abzubrechen.

Der ungarische Widerstand ist nicht ideologisch, sondern pragmatisch motiviert. Ungarn lehnt die EU und die NATO nicht als solche ab, wagt es jedoch, sich abzugrenzen, wenn diese Organisationen grundlegende ungarische Interessen bedrohen. Es lehnt deren Ideologie auf der Grundlage des gesunden Menschenverstands ab. Doch ein solches Verhalten ist in diesen Hochburgen der Freiheit und Demokratie unzulässig. Deshalb tun die Tentakel des „Deep State“ verschiedener atlantischer Mächte heute alles, um Orbán vor den Wahlen maximal zu schwächen. Sie wollen seinem innenpolitischen Rivalen, von dem sie bedingungslose Loyalität erwarten, den Weg zur Macht ebnen.

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