Wie zerstört hat der Iran die US-Basen?

Von Thomas Oysmüller – 18. März 2026

Im aktuellen Golfkrieg herrscht ein hohes Maß an Zensur. Es gibt kaum Bilder, weder aus dem Iran noch von Golfstaaten oder aus Israel. Zudem kann man keinem Staat und seiner Darstellung trauen. Das größte Geheimnis sind aber die Schäden der Amerikaner. 

Der Golfkrieg ist zunehmend ein Krieg zweier sich völlig widersprechender Realitäten. Heißt es auf der einen Seite bereits, Tel Aviv sei schwer zerstört und die USA hätten bereits nach Indien flüchten müssen, behauptet die andere Seite, die USA und Israel hätten nur wenig Schäden erlitten und schon gewonnen, während der Iran täglich am schwersten getroffen werde. Man kann davon ausgehen, dass alle Darstellungen Propaganda sind und nichts mit der Wahrheit zu tun haben – die liegt irgendwo dazwischen.

Während man einzelne Bilder aus dem Iran trotz Internet-Shutdown erhält (vorwiegend über Al Jazeera, aber auch über das US-nahe Magazin Iran International), israelische pro-zionistische Medien über Einschläge berichten und Livestreams aus Tel Aviv und Jerusalem rund um die Uhr online sind (wenn man den Bildern noch trauen möchte), herrscht vor allem in den Golfstaaten – besonders rund um die US-Basen – eine strenge Zensur. Während man sich also noch halbwegs ein Bild über die Schäden im Iran und in Israel machen kann, ist das bei den US-Militäreinrichtungen in der Region kaum möglich.

Der US-Journalist Jon Rappoport sagt dazu aktuell:

Wir erhalten nur bruchstückhafte Berichte. Das Pentagon veröffentlicht keinen umfassenden Bericht.

Das nennt man Zensur.

Viele oder die meisten Amerikaner glauben, dass die USA enorme Zerstörungen anrichten, selbst aber kaum Schaden davontragen.

Hier ist eine Liste von US-Stützpunkten, von denen gemeldet wird, dass sie in gewissem Umfang beschädigt wurden:

Kuwait: US-Einsatzzentrale in der Nähe von Camp Arifjan.

Bahrain: Hauptquartier der 5. Flotte der Marine.

VAE: Stützpunkte in Al Dhafra.

Irak: Mehrere US-Stützpunkte.

Katar: Luftwaffenstützpunkt Al Udeid.

Dann gibt es Berichte über „versuchte“ Angriffe auf US-Militäranlagen in Bahrain, Katar, Kuwait, den VAE, Jordanien, Saudi-Arabien, dem Irak und der Türkei.

Uns wird mitgeteilt, dass 14 US-Soldaten getötet wurden.

Man sollte sich an alte Worte erinnern: „Der Nebel des Krieges.“ „Das erste Opfer jedes Krieges ist die Wahrheit.“

In Vietnam wurde mindestens die Hälfte des Krieges an Orten ausgetragen, von denen wir nichts wussten.

Es gibt viele Details über den Iran-Krieg, von denen wir vielleicht jahrelang nichts erfahren werden. Wenn überhaupt.

Für den Präsidenten, seine Berater und das Pentagon ist es ein Leichtes, Zensur mit der nationalen Sicherheit zu rechtfertigen. Der Schutz „operativer Geheimdienstinformationen“. Diese Kategorie lässt sich in jede Richtung ausdehnen.

Sie kann jede peinliche Niederlage abdecken.

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