One Battle After Another gewinnt die wichtigsten Oscars; Javier Bardem zeigt Mut in einer allgemeinen Atmosphäre von Unruhe und Opposition

Von David Walsh – 18. März 2026

Paul Thomas Andersons Film One Battle After Another, der am Sonntagabend bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles als bester Film ausgezeichnet wurde, beginnt mit einer Szene, in der eine Gruppe von linken Aktivisten Immigranten aus einem staatlichen Haftzentrum befreit.

Anschließend macht sich der Film über einen korrupten und grausamen Offizier lustig, der mit rassistischen Faschisten zusammenarbeitet. Er dramatisiert die brutale Jagd und Hinrichtung von selbsternannten Revolutionären und zeigt eine paramilitärische Operation in einer amerikanischen Stadt im Stil der ICE, die als Drogenbekämpfung gerechtfertigt wird. Die Bilder von Männern, Frauen und Kindern ohne Papiere auf der Flucht vor Repression sind die eindringlichsten und überzeugendsten Momente dieses Films.

Wir schrieben dazu in einer Filmkritik:

In den erschütterndsten und bewegendsten Szenen stellen Anderson und seine Kollegen den derzeitigen Kurs auf Polizeistaatsherrschaft mit großer Genauigkeit dar. Die Brutalität und der faschistische Charakter der Hysterie gegen Immigranten und vor allem die ICE-Razzien werden in dem Film überzeugend zum Ausdruck gebracht.

Dass One Battle After Another am Sonntag mit sechs Oscars ausgezeichnet wurde – in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes adaptiertes Drehbuch“, „Bester Nebendarsteller“, „Bester Schnitt“ und „Bestes Casting“ – ist vermutlich das deutlichste Zeichen für die Veränderungen, die sich in der Welt der Kunst vollziehen. Sie sind ein komplexes Abbild wichtiger Veränderungen im allgemeinen Bewusstsein.

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