12. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 16:00 Uhr)

von Peter F. Mayer und Jochen Mitschka – 11. März 2026

Der nun 12 Tage dauernde Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran brachte Zerstörung und Tod über die Region und immer weiter steigende Energiepreise für die Welt. Letztere werden nicht so schnell wieder sinken, weil Anlagen zur Produktion und zum Verladen zerstört wurden. Hier die Entwicklungen seit dem 10. März 2026 in der Nacht bis zum Ende des 11. März.

Gestern Abend ab 20 Uhr deutscher Zeit hat der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter eskaliert, wobei die USA die intensivsten Luftangriffe seit Beginn des Krieges durchführten. Diese Angriffe zielten auf iranische Militäranlagen, darunter Kommandozentren und Raketenbasen in Teheran und anderen Regionen, und haben die iranischen Raketenfähigkeiten weiter geschwächt.

Die israelischen Streitkräfte führten gleichzeitig Angriffe auf Hisbollah-Stellungen in Beirut durch, was zu Explosionen in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt führte um den Süden des Libanons zu besetzen, wie seit 1967 geplant. Noch wurde nicht bekannt, dass die Terrororganisation HTS, jetzt „Übergangsregierung Syriens“, welche an der Westgrenze des Libanons Truppen zusammenzog, die zweite Front gegen die Widerstandsbewegung Hisbollah eröffnet haben. Ebensowenig hat sich bisher die Armee des Libanon trotz Drucks aus den USA dazu hinreißen lassen, einen Bürgerkrieg zu beginnen, um den Einmarsch israelischer Truppen in den Süden des Landes zu ermöglichen.

Der Iran reagierte mit mehreren Raketensalven auf Israel, darunter drei nächtliche Angriffe zwischen dem 10. und 11. März, die jedoch zum Teil abgefangen wurden und nach Angaben Israels keine schweren Schäden verursachten.

Der US-Präsident Donald Trump signalisierte in einer Pressekonferenz, dass der Krieg kurzfristig beendet werden könnte, betonte eine Eskalation, falls der Iran den Ölverkehr in der Straße von Hormus behindert. Iranische Beamte berichteten von über 1.300 Toten seit Kriegsbeginn und warfen den USA und Israel vor, zivile Ziele wie Schulen anzugreifen, was zu internationaler Kritik führte.

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