Venezuela und USA nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf, während die Chavistas Öl und Rohstoffe aushändigen

Von Andrea Lobo – 9. März 2026

Am 5. März gab das US-Außenministerium die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Venezuela bekannt. Dieser Schritt folgt auf den Militärangriff vom 3. Januar auf Caracas, bei dem über 100 Menschen getötet wurden. Ziel der Operation war die Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores. Beide sitzen jetzt im Gefängnis in den USA und sind wegen betrügerischer Anschuldigungen des „Narko-Terrorismus“ angeklagt, für die ihnen eine lebenslange Haftstrafe droht.

Die diplomatischen Beziehungen waren im Jahr 2019 abgebrochen worden, als die erste Trump-Regierung im Rahmen einer gescheiterten Regimewechsel-Operation die CIA-Marionette Juan Guaidó als „legitimen Präsidenten“ anerkannte.

Die jüngste Ankündigung folgte auf einen zweitägigen Besuch von US-Innenminister Doug Burgum in Caracas. Dort gab Maduros ehemalige Vizepräsidentin und jetzige amtierende Präsidentin, Delcy Rodríguez, mehrere Abkommen bekannt, die beinhalten, dass die Kontrolle über das Öl und wichtige Rohstoffe Washington und den multinationalen US-Konzernen überlassen wird.

Angesichts steigender Ölpreise aufgrund des amerikanisch-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran hat Rodríguez ein Abkommen mit Shell unterzeichnet; der Vorstand von ExxonMobil plant einen Besuch in Caracas noch im März, und auch Chevron hat die Ausweitung der Produktion in Venezuela angekündigt. Einen Tag vor Burgums Ankunft kündigte die staatliche venezolanische Ölgesellschaft PDVSA eine Reihe von neuen Verkaufsverträgen an, ohne Details zu nennen.

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