Von Andre Damon – 22. Januar 2026
Vor dem Hintergrund der allgegenwärtigen wirtschaftlichen, sozialen und geopolitischen Krise versammeln sich die Milliardäre diese Woche zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Der Konflikt zwischen den USA und Europa über Trumps Annexionspläne gegen Grönland spitzt sich weiter zu. Gleichzeitig hat Trump im eigenen Land Minneapolis unter militärisch-polizeiliche Besatzung gestellt und ist dabei, eine Diktatur zu errichten.
Der Jahresbericht der britischen Wohltätigkeitsorganisation Oxfam, der am Montag erschienen ist, macht deutlich, welche soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieser explosiven Eskalation der kapitalistischen Krise zugrunde liegt. Er zeigt, wie die gewaltsame Ausweitung von Diktatur und Krieg mit einer ebenso gewaltsamen Zunahme der sozialen Ungleichheit auf Weltebene einhergeht.
In dem Bericht „Resisting the Rule of the Rich“ (Widerstand gegen die Herrschaft der Reichen) wird betont, dass die Welt „einen kritischen Punkt erreicht hat“, an dem „extreme Ungleichheit“ die demokratischen Regierungsformen zerstört.
Die Ungleichheit nimmt schon seit Jahrzehnten zu, aber 2025 war ein Rekordjahr: Die Anhäufung von Reichtum durch die kapitalistische Oligarchie hat sich drastisch beschleunigt.