
Von Peter F. Mayer und Jochen Mitschka – 9. März 2026
Der Iran hat einen Nachfolger des ermordeten religiösen Oberhaupts Khamenei – es ist sein Sohn. Die gegenseitigen Angriffe auf Energie und Ölvorräte wurden intensiviert und haben zu massiven Umweltverschmutzung geführt. US-Verluste steigen und werden teils in Deutschland medizinisch versorgt. Die Gefahr einer atomaren Eskalation des Krieges steigt.
Die Expertenversammlung des Iran hat Sayyed Mojtaba Khamenei zum neuen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt und markiert damit einen historischen Führungswechsel. Er tritt damit die Nachfolge seines Vaters, des Märtyrers Sayyed Ali Khamenei, an, der bei den ersten Angriffen der US-amerikanisch-israelischen Aggression gegen den Iran am 28. Februar getötet wurde. Der 56-jährige Khamenei wurde 1969 in der heiligen Stadt Mashhad geboren und hat sein ganzes Leben lang revolutionäre Politik und religiöse Gelehrsamkeit betrieben. Im Gegensatz zu vielen politischen Nachfolgern, die durch formelle Regierungsämter bekannt wurden, stieg Mojtaba Khamenei über informelle Kanäle auf und baute ein umfangreiches Netzwerk von Beziehungen innerhalb des iranischen Sicherheitsapparats, religiöser Institutionen und politischer Kreise auf.
Verluste der USA
Die USA halten die Verluste bei ihren Truppen unter Verschluss, aber die Behandlung einer offenbar sehr großen Zahl von Verletzten lässt sich nict mehr verheimlichen. Das Landstuhl Regional Medical Center in Deutschland neben der größten Einrichtung der US-Luftwaffe in Europa, der Ramstein Air Base, hat seine Geburtshilfe- und Entbindungsdienste vorübergehend eingestellt, um sich auf sein „vorrangiges Ziel“ zu konzentrieren, nämlich die Behandlung von Opfern des Konflikts im Nahen Osten. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die Schäden durch die Angriffe des Iran und seiner Verbündeten schwerwiegend sind.