„Frauen im Visier des kolumbianischen Militärs – Ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof“

Claudia Mejía Duque, Sisma Mujer (Kolumbien)
Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte
Anna von Gall, ECCHR
Wolfgang Kaleck, ECCHR

Montag, 27. April 2015, 18.30 Uhr
European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR)
Zossener Str. 55-58, Aufgang D
10961 Berlin

Vergewaltigung als Vergeltung, sexuelle Übergriffe als Mittel zur Unterdrückung, Stigmatisierung als Ausdruck militärischer Macht: Das sind weder vereinzelte noch zweitrangige Verbrechen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist Teil der Strategie des Militärs und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als solche müsste die kolumbianische Justiz diese Verbrechen strafrechtlich verfolgen. Es gibt zwar spezielle Gesetze zur Gewalt gegen Frauen, doch nur wenige Fälle werden vor Gericht verhandelt – schon gar nicht, wenn die Täter hochrangige Mitglieder der Streitkräfte sind. Solange Kolumbien nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Straflosigkeit sexualisierter Gewalt gegen Frauen zu beenden, muss der Internationale Strafgerichtshof tätig werden.

– Claudia Mejía Duque ist Direktorin der kolumbianischen Frauenrechtsorganisation Sisma Mujer. Sie arbeitet mit den Überlebenden sexualisierter Gewalt und wird über deren Schwierigkeiten, Zugang zu Recht und    Gerechtigkeit zu bekommen, berichten.
– Prof. Dr. Beate Rudolf ist Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Ihr Fokus wird auf dem Verhältnis der Menschenrechte von Frauen zum Völkerstrafrecht liegen.
– Anna von Gall arbeitet im ECCHR zu „Gender und Menschenrechte“. Sie analysiert den völkerrechtlichen Ansatz im Kampf gegen die Straflosigkeit in Kolumbien, insbesondere die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs.
– Wolfgang Kaleck ist Gründer und Generalsekretär des ECCHR. Er wird die Veranstaltung moderieren.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch statt. Anmeldung unter info@ecchr.eu

„Krieg gegen den Terror“, „Islamischer Staat“ und Flüchtlingskrise

Kommt der Terror nun zu uns?
Informations- und Diskussionsveranstaltung der Initiative für globale Gleichheit:

Dr. Ali Fathollah-Nejad

 

mit Dr. Ali Fathollah-Nejad, Politologe, DGAP, Berlin
Donnerstag, 14. Januar 2016, 19.30 Uhr
Ebene 3 im Theaterforum K3, Heilbronn

 

 

Der Vortrag liefert eine kritische Diskussion des nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA verkündeten „Globalen Krieges gegen den Terror“ und seiner weltweiten Auswirkungen. Dabei werden auch die Arabischen Revolten von 2010/11 und die darauf einsetzende Konterrevolution thematisiert. Des Weiteren soll ein Blick auf die Entstehung des sogenannten Islamischen Staates, die von Krieg und Bürgerkriegen erschütterte Region, die Flüchtlingskrise in Europa sowie die Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 geworfen werden. Schließlich sollen Eckpunkte einer nachhaltigen Strategie gegen Krieg, Terrorismus und Radikalisierung skizziert werden.

Der Reichstagsbrand – Geschichte einer Provokation

Vortrag von Alexander Bahar

Wer hat am 27. Februar 1933 das Reichstagsgebäude in Berlin angezündet? Die Kontroverse um diese Frage reißt bis heute nicht ab. Hinter der Frage nach den Tätern steht die Frage nach dem Stellenwert dieses Verbrechens für die NS-Herrschaftssicherung.

Samstag, 28. Februar 2015, 19 Uhr
Kulturverein Stern e.V.
Platanenallee 1
63739 Aschaffenburg

http://sternab.blogsport.eu/was/programm/ 

Alexander Bahar: Vom Kriegseintritt zum Völkermord

Alexander Bahar:
Vom Kriegseintritt zum Völkermord

Am 29. Oktober 1914 beschoss die Flotte des Osmanischen Reiches die russischen Häfen Odessa und Sewastopol. Sie kam damit dem deutschen Drängen auf einen Kriegseintritt der Türkei an der Seite der Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn nach.

Freitag, 21. November 2014, 19. 30 Uhr
Stadtbibliothek im K3
Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

https://stadtbibliothek.heilbronn.de/termine/Veranstaltungen/?db_ID=728

„Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten“

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Mohssen Massarrat,
em. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland

Prof. Mohssen Massarat

 

 

 

 

 

Veranstalter: Initiative für globale Gleichheit, Schüler- und Studenteninitiative
„Anti-Krieg“, Heilbronn
Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19.30 Uhr,
Ebene 3, Theaterforum (K3)
Berliner Platz 12
74072 Heilbronn
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